Kopf zu, Nase dicht - Schnupfen!

Der Schnupfen, in der Fachsprache „Rhinitis“ genannt, kann vielerlei Ursachen haben. Er kann das akute Symptom einer Erkältung sein, auf eine Allergie hindeuten oder auch chronisch sein.

 

Typische Anzeichen für Schnupfen:

 Die Nase fängt an zu jucken, es folgen Niesattacken, die Schleimhäute schwellen an, das Atmen durch die Nase fällt schwer. Gleichzeitig läuft vermehrt Sekret aus der Nase. Auch der feine Geruchssinn ist oft beeinträchtigt.

 

Was passiert beim Schnupfen?

Bei einem Schnupfen entzünden sich die Schleimhäute, die die Nase und ihre Nasennebenhöhlen auskleidet. Dies ist eine Reaktion auf unterschiedliche Einflüsse und Reize. In erster Linie sind es Infektionen mit Krankheitserregern, vor allem Viren, in zweiter Linie allergieauslösende Substanzen. Die Schleimhäute schwellen an und die Sekretproduktion wird angekurbelt. Der Schleim wird dick und zähflüssig und fließt schlechter ab. Unsere Nase macht dicht.

Ein akuter Schnupfen dauert in der Regel ca. ein bis zwei Wochen. Es gibt aber auch eine chronische Verlaufsform. Die Nasenatmung ist dann häufig oder dauerhaft beeinträchtigt.

 

Was kann man bei einem akuten Schnupfen tun?

  • Entzündungshemmende und schleimlösende Therapie (z.B. Sinupret extract)
  • Dampfbad oder Inhalation
  • Rotlichtanwendung
  • Abschwellende oder entzündungshemmende Nasensprays (Achtung: Gewöhnungseffekt)

 

Ist die Nasenatmung länger als ein bis zwei Wochen dauerhaft beeinträchtig, sollte man den Arzt aufsuchen. Gehen Sie auch zum Arzt, wenn Sie zusätzlich Fieber, starke Kopfschmerzen und/oder Ohrenschmerzen bekommen. Ein Schnupfen kann auch weitere Beschwerden zur Folge haben.

 

Wie können Sie dem Schnupfen vorbeugen?

  • Stärken Sie Ihre körpereigene Abwehr z. B. Vitamin C, Zink, Ferrum Phosphoricum.
  • Keine zu trockene Raumluft (Luftbefeuchter oder regelmäßiges Lüften).
  • Pflegen und Befeuchten Sie die Nasenschleimhaut – Inhalation mit Kochsalzlösung, Nasendusche, pflegende Nasensprays mit Dexpanthenol und Meerwasser
  • Achten Sie vor allem in der Erkältungszeit auf eine entsprechende Handhygiene und Husten- & Niesetikette.
  • Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Schlaf.

 

Der Heuschnupfen - neben dem Erkältungsschnupfen die zweithäufigste Form.

Der allergische Schnupfen wird durch allergieauslösende Substanzen hervorgerufen. Kennzeichnend sind eine fließende Nase mit vorwiegend wässrigem Schleim, tränende Augen, Niesanfälle, Jucken in Nase, Augen und am Gaumen. Die Nasenschleimhaut ist geschwollen. Oft kommt noch Hustenreiz dazu. Diese Form bedarf einer anderen Behandlung: Therapie mit antiallergischen Nasensprays, Augentropfen und/oder Tabletten. Betroffene sollten sich in regelmäßigen Abständen bei Ihrem Arzt vorstellen, da eine Allergie auch Spätfolgen haben kann wie z. B. allergisches Asthma.

 

 

Quelle: Apothekenumschau